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Wertbasierte Nutzerzentrierung

12. Februar 2018

In Zeiten der Digitalisierung gewinnt das Erleben von Applikationen und deren Gebrauchstauglichkeit unbestreitbar an Relevanz. Weniger bewusst sind diese Auswirkungen aber im B2B.

Dort schlagen sich Unzulänglichkeiten nicht nur auf die Zufriedenheit des Nutzers nieder, sondern verursachen schmerzhafte Ineffizienzen, Risiken und Kosten für den gesamten Betrieb; unter anderem Schulungskosten von Personal steigen mit unnötiger Komplexität und mangelnder Intuitivität. Menschliche Fehler, können bei falschem Handling mitunter katastrophale Auswirkungen haben.

Die Interaktion mit der Benutzeroberfläche und die drunterliegenden Prozesse gestalten maßgeblich die Effizienz der Mitarbeiter. Diesen Herausforderungen kann mit dem richtigen Auge auf Usability wirkungsvoll entgegen gewirkt werden. Überzeugende Gebrauchstauglichkeit und User-Experience von B2B Anwendungen als eigener Qualitätsanspruch sind eine nicht zu unterschätzende Stellschraube für das Business, denn Digitalisierung ohne Wertbewusstsein ist nicht zielführend.

Besonders ausgeprägt zeigt sich dieser Wissensmangel zwischen Geschäftsbereichen und IT.

Traditionell tut sich die IT aufgrund des hohen Spezialisierungsgrades schwer ihre Arbeit in den Kontext der ganzheitlichen Wertschöpfungskette einzuordnen. Zumeist braucht es dedizierte Rollen, die einen Mangel an Businessverständnis ausgleichen, indem Hilfsrollen die werdende Anwendung in möglichst knappen Zyklen immer wieder nachschärfen. Dieser Ansatz ist allerdings eine Flickwerk-Lösung, die an dutzenden Stellen immer wieder aufzuplatzen droht.

Es gibt jedoch eine Vorgehensweise, die hier Abhilfe schaffen kann: geschäftsorientierte Nutzerzentrierung

Die Nutzerzentrierung fungiert als roter Faden, der sich quer durch alle Phasen des Entwicklungsprozesses zieht. Von der Anforderungsanalyse über Konzeption, Prototyping und schließlich Rollout lässt sich so ständig Business-Wertigkeit eines jeden Zyklus gewährleisten. Dies entlastet die Kommunikation mit Stakeholdern, vereinfacht Entscheidungen und stärkt dem Entwickler-Team den Rücken. An allen wichtigen Meilensteinen fallen Teilergebnisse (Personas, Use-Cases) heraus, die von allen relevanten Augen, natürlich auch denen von Repräsentanten der späteren Nutzergruppe, verabschiedet werden.

Bei entsprechender Ausrichtung ist ein nutzerzentrierter Entwicklungsprozess dank seiner erprobten Methodensammlung Garant dafür, schon vorausschauend nachhaltig Wertigkeit vom Business zur IT und wieder zurück zu transferieren.

Dieser Trend, der aus der Praxis heraus geboren wurde, stieg dank nachhaltiger Leistungssteigerung für alle Betroffenen (Nutzer, Geschäftsverantwortlicher, IT, Entwickler) schnell zur angewandten Praxis auf.

Wir bei der MARKTGUT haben dies erkannt, und daher mit unseren Kunden das Business Portfolio um die Gestaltung von Usability erweitert. Um Ihre Geschäfts- und Nutzerzentrierung zu erhöhen, integrieren unsere geschulten Berater dies gern in Ihren Betrieb.

Wenden Sie sich für eine Kontaktvermittlung gerne an uns: info@marktgut.de